München – Auf dem Dach des Olympiastadions

Warst du schon mal auf dem berühmtesten Dach Münchens?

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Das wohl berühmteste Dach in ganz München, hat ohne Zweifel das Olympiastadion. Das man dieses aber auch besteigen kann, ist eher unbekannt. Alles was du dazu brauchst ist ein wenig Mut. Seil und Karabiner bekommt man dann direkt vor Ort. Los geht es erst mal unter den Zuschauerrängen. Dort bekommt jeder der mit möchte ein Klettersteigset und kann einen kurzen Film sehen und viele Fotos von Berühmtheiten, welche alle schon die Tour mitgemacht haben. Und dann geht es auch schon los über den Nordausgang aufs Olympiastadion, dort wo auch das Dach aus dem Boden wächst. Oben auf dem Dach erklärt dann der Guide die Konstruktion des Dachs und man hat einen beeindruckenden Blick über München. Die Tour dauert ca. 90 – 120 Min. Auch wenn es teilweise ziemlich steil werden kann, sind keine besonderen Kletter- oder Bergsteigkenntnisse notwendig. Nur ans feste Schuhwerk sollte ihr denken. Wer möchte kann sogar bei einer „Sonnenuntergangstour“ mitmachen und einen ganz anderen Eindruck von der Stadt bekommen. Die Preise für Erwachsene liegen bei 43,00 € pro Nase und für Kinder (10-15 J.) bei 33,00 € (Stand: 2020).

Hier findest du das Olympiastadion:

Schönau – Almabtrieb

Der Almabtrieb in Schönau.

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An vielen Orten Bayerns, kommt in den Herbsttagen die Zeit, für Kühe und Senner oder Sennerinnen sich von der Alm zu verabschieden. Einer der wohl schönsten und spektakulärsten Almabtriebe, ist der über dem Königssee bei Schönau. Die Almen am Süd- und Südostufer sind auf dem Landweg nur schwer erreichbar. Aus diesem Grund, nehmen auch die Kühe das Boot, die sogenannten „Landauern“, zurück zur Seelände am nördlichen Ufer. Vor noch ca. 100 Jahren mussten die Kühe hierbei noch per Muskelkraft über den Königsee gerudert werden. Heutzutage übernehmen das spezielle, motorisierte Boote. Und damals wie auch heute werden die Tiere erst geschmückt, wenn sie trockenen Hufes das andere Ufer erreicht haben. Sollten Kuh und Herr den Almsommer gut überstanden haben, werden die Tiere mit der „Fuikl“ geschmückt. Als „Fuikl“ wird im Berchtesgadener Land der Kopfschmuck der Tiere bezeichnet. Dieser wird auch heute noch in Handarbeit aus bunten „Schaberbandln“ gefertigt. Von der Seelände werden die Tiere dann in ihr Winterquartieren in den umliegenden Bauernhöfen geführt, bis sie im Frühling des folgenden Jahres wieder über den Königssee und hinauf auf die Alm getrieben werden.

Hier findest du Schönau: