Yuna – Silvester und andere Problemchen


Silvester 20/21:

Hallo an alle Fellnasen da draußen. Ich wohne jetzt schon seit über einer Woche bei meinem neuen Frauchen und Herrchen. Und obwohl ich meine Mama bei all den neuen Abenteuern doch noch sehr vermisse, glaub ich, hier halte ich es auch noch länger aus.

Anders als bei meiner alten Familie, gehen wir ca. alle 1-2 Stunden raus. inzwischen weis ich auch wann es so weit ist. Erst ziehen sich die 2-Beiner lauter zeug an. Die tun mir ziemlich leid, die haben gar nicht so ein tolles Fell wie ich. Mein Fell ist sooo gemütlich, nur mein Bauchi ist noch ziemlich nackig. Wenn die 2-Beiner dann endlich fertig sind, dann bekomm ich mein Halsband und meine Leine an. Also so eine Leine ist ja schon ein doofes Ding. Sobald ich gerade richtig am losrennen bin, stoppt die plötzlich und ich mach immer ein Purzelbaum nach hinten. Ich bin schon dabei die durch zu knabbern, dass muss ich aber heimlich machen, Frauchen sieht das nicht so gerne.

mein erster Spaziergang im Park

Meistens wenn ich draußen bin, dann schauen Frauchen und Herrchen mich immer so komisch an. Anscheinend wissen die nicht was sie dort tun sollen. Und obwohl ich ihnen zeig, was es alles tolles zu spielen gibt, wie an Ästen knabbern, Gras ausreisen oder Laub fangen, verstehen die das irgendwie nicht. Nur wenn ich Pipi mach, oder mein Häufchen, da freuen die sich plötzlich. Sie rufen mir dann auch immer zu „Pippi, Pipiii, Yuna mach Pipiiiii“. Ich glaub die sehen nicht mehr so gut, ich meine ich mach doch schon, und das direkt vor ihren Augen. Nach dem Pipiiiii gibts dann immer ein Leckerli oder ich werde gelobt. Aber leider funktioniert das im Haus nicht so gut. Ich glaube Sie denken dann immer die Pfütze kommt von einem anderen Hund, und wollen den dann loben. Und selbst wenn ich direkt vor ihnen Pipi mache, dann rufen sie auch nicht „Pipi, feine Maus“, sondern „Nein!“ und tun mein Pipi immer gleich wieder weg wischen. Dabei riecht die Wohnung doch gleich viel interessanter, mit kleinen Duftnoten in jeder Ecke. Naja ich probiere einfach noch so lange Stellen aus, bis ich die richtige gefunden habe. Vielleicht finden sie es ja besser wenn ich hinters Sofa gehe oder mal direkt in ein Schuh? Mal schauen, ich werde euch berichten, wenn ich den richtigen Ort gefunden hab und Frauchen ein freudiges „Pipiiiii“ ruft.

Vor ein paar Tagen, als ich gerade aus der Haustür heraus schnubberte, sah es dort draußen alles so anders aus. Es war alles mit so weißem Zeug gepudert. Das ist wohl vom Himmel gefallen. Auf jeden fall, kam von dort immer noch mehr runter. Und wenn man seine Pfote drauf setzt dann bleibt da der Abdruck zurück. Sogar essen kann man das weiße Zeugs, nur etwas kalt ist es. Aber Vorsicht, wenn man zu viel ist, bekommt man anscheinen Bauchweh, sagt mein Frauchen wenigstens. Wahrscheinlich hat sie aber gar keine Ahnung. Ich hab sie nämlich noch nie daran knabbern gesehen. Mein Herrchen findet in dem Schnee (so nennen sie das weiße Zeugs) immer kleine Bälle, die er für mich in die Luft wirft. Aber jedes mal wenn ich ihn Fange, ist der Ball plötzlich weg. Er liegt dann auch nicht auf dem Boden, nur Schnee bleibt dann in meiner Schnauze zurück. Auch finde ich die Bälle nie, egal wie weit ich meine Nasenspitze auch in den Schnee hinein stecke, die sind einfach weg.

Normalerweise muss ich immer Abends um 10 ins Bettchen gehen. Da sind Frauchen und Herrchen immer so müde vom Spielen mit mir. Aber gestern sind wir alle länger auf geblieben. Ich glaube, dass hatte irgendetwas damit zu tun, das den Tag über draußen immer ein Hund gebellt hat. Das war ganz tief und soooo laut. Das muss ein riesiger Hund gewesen sein. Aber ich hatte gar keine Angst, als ich noch bei meiner Mama war, da waren in unserem Welpenzimmer so große Vögel, die haben auch immer ganz laut gebellt. Aber bei den hört sich das ganz anders an als bei mir und meinen Geschwistern. Die bellen ganz hoch und schrill. Jedenfalls hatte ich fast gar keine Angst. Es wurde dann immer später und der große Hund hat auch immer öfter gebellt. Ich glaub der hat sein Rudel gerufen. Irgendwann haben nämlich von allen Richtungen große Hunde mit einer tiefen Stimme gebellt. Mein Frauchen hatte gedacht ich hab da Angst davor. Aber von wegen, ich wollte wissen wer da so laut bellen kann. Bin dann mit Frauchen und Herrchen auf meinem Sofa im Wintergarten gehockt, damit ich besser sehen konnte. Und ihr werdet es mir nicht glauben, die waren so laut, dass die Sterne am Himmel dabei explodiert sind. Die sind in tausend Splitter zerbrochen. Aber die großen Hunde konnte ich nicht sehen. Dafür war es wahrscheinlich zu dunkel. Ich werde ab jetzt üben, damit ich auch bald so laut bellen kann. Und Morgen beim Gassi gehen, werde ich gleich mal schauen, ob ich noch Reste der Sterne finde. Irgendwann wurde es dann wieder leiser und die Hunde sind immer weiter weg gelaufen. Aber das war ok. Ich war schon ganz schön müde inzwischen. Und ich war froh als endlich alle in ihren Körbchen lagen. Herrchen und Frauchen haben mir noch ein schönes neues Jahr gewünscht, bevor ich eingeschlafen bin. Ich hätte ihn aber gerne mal gesehen, diesen Hund, der so laut bellen kann, das die Sterne explodieren.

Wau und Ciao, eure Yuna

2 Gedanken zu “Yuna – Silvester und andere Problemchen

    • Hallo Gabi 🙂
      Wir haben gerade die Bilder von Askan angeschaut, eine verblüffende Ähnlichkeit die zwei.
      In Yunas Vorfahren, waren unter andere, wie auch in Askans, der Schäferhund und der Australian Shepherd vertreten.
      Zudem haben bei Ihr aber noch ein Wolfspitz und evtl. ein Labrador mitgemischt.
      Ich bin mal gespannt, wie sie in 1-2 Jahren aussehen wird.
      Ich hoffe annähernd so schön wie Askan.

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