Kroatien – Nationalpark Plitvicer Seen

Einleitung:

Das Land der fallenden Seen besitzen eine außergewöhnliche, natürliche Schönheit und gehören nicht umsonst zu den Top Attraktionen im Kroatien. Die artenreiche Fauna und Flora sowie die gurgelnden Wasserfälle und nicht zuletzt die blaugrün schimmernden, Seen machen den Nationalpark zu einer einzigartigen Naturlandschaft. Wie Perlen reihen sich seine 16 Seen aneinander und werden wie durch ein Netz aus glitzernde Wasserfälle und Kaskaden miteinander verbunden. Das gesamte Gebiet ist eine einzige große Sehenswürdigkeit, die verzaubert und sprachlos macht.


Entstehung:

Das Land der fallenden Seen verdankt sein heutiges Aussehen der Ablagerungen von Travertin (Kalksinter). Das Regenwasser, welches durch die Erdoberfläche sickert, nimmt dabei Kohlendioxid auf, welches zur Bildung von Kohlensäure führt. Dieses greift den Dolomit und das Kalkgestein an, durch welches es sickert. Das Gestein löst sich und gelangt mit dem Wasser in die Seen. Dies führt zu einer übersättigung der Gewässer mit Kalzium- und Magnnesisumbicarbonat. Sobald dieses Wasser mit Sauerstoff in Berührung kommt (vor allem beim sprudeln an der Wasserfällen und Kaskaden) wird durch die dadurch entstehende chemische Reaktion Kohlendioxid wieder frei gesetzt und Kalziumkarbonatkristalle abgelagert. Das Kalzium lagert sich vor allem dort ab wo es entsteht, also an den Kaskaden, und verändern diese somit stetig. Der Aufbau der Travertin-Barrieren begann vor ca. 12.000 – 15.000 Jahren. Auch heute wachsen die Barrieren noch 1-3 cm im Jahr. Dadurch verändern sich die Landschaft kontinuierlich. Da die Ablagerungen sehr porös sind, brechen auch immer wieder Teile ab. Es entsehn ständig neue Barrieren, wären andere zerbröckeln. So bilden sich neue Wasserfälle und andere verebben. (Da ich keine Geologin bin, hoffe ich, dass ich den Prozess verständlich und richtig wiedergegeben habe ;))

Auch am Boden der Seen lagert sich das Kalzium ab (die sogenannte Seekreide). Deren Kristalle brechen das Sonnenlicht und geben den Plitvicer Seen ihren blaugrünen Farbton.

Damit Travertin entstehen kann, benötigt es ein feuchtes Klima und saubere Gewässer. Obwohl das Gewässer im Fluss Korana weiterhin noch mit Kalzium übersättigt ist, bildet es nach den Plitvicer Seen kein Travertin mehr. Dies liegt daran, dass die Wasserqualität durch beimengen von organischen Stoffen abnimmt (aufgrund der Siedlungen am Fluss). Um die Plitvicer Seen zu erhalten, ist darum das Baden in den Seen verboten. Auch dürfen keine neuen Siedlungen entlang des weißen Flusses mehr errichtet werden (eine der Hauptzuläufe in die Plitzvicer Seen). Nur durch strenge Schutzmaßnahmen kann die Naturlandschaft erhalten bleiben.

Geschichte:

Schon die Römer erbauten am Ufer der Seen eine Festung, auf dessen Fundamenten später ein Mittelalterliches Kloster entstand. In den letzten Jahrhunderten war die Landschaft immer wieder kriegerischen Auseinandersetzungen ausgesetzt. Während des Bosnienkriegs von 1991 bis 1995 wurde das Gebiet um die Plitvicer Seen von Serbien besetzt. 1995 konnten es von Kroatien zurückerobert werden. Zum Glück blieben die Seen von schweren Schäden verschont. Nach Kriegsende wurde das Gebiet als eines der ersten wieder hergestellt und neu hergereichten, viele Wege und Brücken waren zerstört und beschädigt. Heutzutage werden die Tier- und Pflanzenwelt von den Tourismusströmen bedroht, da die Plitvicer Seen sich inzwischen zu einem Touristenmagneten entwickelt haben. In den letzten Jahren wurde dies zum Glück erkannt und daraufhin werden nur noch 10.000 Besucher pro Tag eingelassen. Pro Jahr kommen dennoch ca. eine Millionen Besucher um den Nationalpark zu besichtigen.

Früher wurde des Gebiet wegen seinen abgelegenen Lage und undurchdringlichen Wälder auch Teufelsgarten genannt. Zunächst wurde das Gebiet für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Der Wert der Seen wurde von den Menschen glücklicherweise noch rechtzeitig erkannt. Das Gebiet der Plitvicer Seen wurde schon am 8. April 1949 zum ersten Nationalpark Kroatiens erklärt und erhielten am 26. Oktober 1979 die Anerkennung zum UNESCO Weltnaturerbe. Dabei sind die Plitvicer Seen nicht nur der älteste, sondern auch der größte und bekannteste Nationalpark in Kroatien. Zudem sind die Seen ein wahres Naturparadies, das bis heute weitestgehend bewahrt wurde. Das geschützte Nationalparkgebiet umfasst 296,85 Quadratkilometer, in den es jede menge zu entdecken gibt.

Lage und Ankunft:

Der Nationalpark liegt im Karstgebiet Mittelkroatiens, unmittelbar an der Grenze zu Bosnien und Herzegowina. Eingebettet zwischen dem Mala Kapela Massiv und dem Plijesevica Gebirge. Trotz der Abgeschiedenheit sind die Plitvicer Seen von fast ganz Kroatien einfach zu erreichen. Der Nationalpark hat eine zentrale Lage in der Mitte des Landes. Er liegt an der Verbindungsstraße N1, nur 50 km von der Autobahn A1 entfernt, welche Zagreb und Split miteinander verbindet. Aus diesem Grund kommen fast alle Touristen die Kroatien besuchen auch hier vorbei. Und das sind sehr viele Touristen!

Bevor man in den Park kommt, muss man sich jedoch erstmal entscheiden zu welchem Eingang man möchte. Insgesamt gibt es 3 Eingänge: Eingang 1 (Rastovača), Eingang 2 (Hladovina) und Eingang 3 (Flora). Die meisten Besucher benutzen den Eingang 1 am unteren Ende der Plitvicer Seen. Wir empfehlen dir jedoch lieber den Eingang 2, in der Mitte zu benutzen. Hier ist morgens wesentlich weniger los. An allen der Eingange gibt es gebührenpflichtige Parkplätze.

Egal für welchen Eingang du dich entscheidest, beginn deine Tour so früh wie möglich, bevor die Tagesausflügler von Zagreb, Split und Zadar am späten Vormittag ankommen. Auch ist es ratsam, seine Eintrittskarte im Internet vorzubestellen. Da nur eine begrenzte Anzahl an Besucher Täglich in den Park gelassen werden, können die Tickets in der Hauptsaison auch mal ausverkauft sein. Wenn du mehrere Tage hintereinander den Park besuchen möchtest, bestell dir gleich eine 2-Tageskarte, diese sind insgesamt preiswerter. Was der Eintritt kostet und warum dieser wichtig für den Erhalt des Parks ist, erfährst du weiter unten.

Im Park:

Wie eine Perlenkette sind die 16 Seen in dieser einzigartigen Naturlandschaft aneinander gereiht. Die im Sonnenlicht glitzernden Wasserflächen werden durch größere und kleinere Wasserfälle miteinander verbunden. Am besten nehmt ihr euch 2 Tage zeit und erkundet am ersten Tag die oberen Seen und am zweiten Tag den unteren Bereich. Die Schönheit dieser Landschaft benötigt Zeit um sie wirklich genießen zu können. Die sich über den Tag verändernden Lichtverhältnisse lassen am Vormittag die Seen glitzern und am Nachmittag die Berge leuchten. Der Nationalpark unterteilt sich in die oberen und unteren Seen. Zwischen ihnen ist ein Höhenunterschied von bis zu 130 Metern.

Die oberen 12 der Plitvicer Seen (Gornja jezera) sind von Wald umgeben. Die Bäume hier haben teils einen Regenwald-ähnlichen Flair, was daher kommt, da sie auch wirklich noch Teil des letzten Urwalds Europas, dem Corcola Uvala, sind. Hier gibt es noch echte Urwaldriesen zu entdecken. Zwischen den Bäumen fließen oft kleine Flüsse und Rinnsale hindurch und unter den Holzstegen hinweg. Die oberen Seen entstanden durch die Kalziumablagerungen und den dadurch entstandenen Travertinbarrieren. Die Namen der oberen Seen sind Proscansko jezero (höchster See mit 637m über dem Meeresspiegel); Ciginovac; Okrugljak; Batinovac; Veliko jezero; Malo jezero; Vir; Galovac; Milinovo jezero; Gradinsko jezero; Buk und Kozjak. Der See Kozjak ist der größte der Seen mit einer Länge von 2300m. Auf ihm fahren auch die Fähren des Nationalparks.

Die 4 unteren Seen (Donja jezera) befinden sich sozusagen in einer „Schlucht“ und sind durch den Einsturz von Höhlen entstanden. Das Wasser hat sich durch den Boden gegraben und unterirdische Höhlen ausgebildet, welche immer wieder einstürzten. So formte sich der Canyon. Eine dieser Höhlen kann man heut noch begehen. Sie reicht von der Wasseroberfläche der Seen bis nach oben zu den oberen Wegen der Schlucht. Rund um die Seen gibt es weitere 14 Kalkstein- und 6 Travertinhöhlen. Früher konnte man auch die Grotte Modra Oecina mit einem Boot befahren, heutzutage ist dies aber leider nicht mehr möglich. Die Namen der unteren Seen sind Milanovac; Gavanovac; Kaluderovac und Novakovica brod. Am letzten See befindet sich auch der größte Wasserfall, der Veliki slap mit einer Fallhöhe von 78m.

Die 16 Seen werden durch insgesamt fast 90 Wasserfälle miteinander verbunden und haben eine Fläche von 2 km². Gespeist werden sie vom „Weißen Fluss“ (Bijela Rijeka) und dem „Schwarzen Fluss“ (Crna Rijeka) und fließen weiter in den Flus „Korana“. Je nach Jahreszeit und vorherigem Regen, verändert sich die Anzahl der Wasserfälle und überfluteten Landflächen. Die Wasserfälle haben höhen zwischen 3m bis ca. 78m. Der größte von ihnen liegt im unteren Bereich der Seen und wird Veliki slap genannt. Die Namen der 16 Seen leiten sich von Legenden ab. So soll der Legende nach im Gavanovac jezero der Schatz des Gavanovo verschwunden sein. Die Seen haben glasklares Wasser in denen man zwischen Fischen und versunkenen Bäumen auch ein altes Boot entdecken kann. Die Farben des blaugrünen bis türkisenen Wassers kommen von Kalziumkarbonat im Wasser (oder auch Seekreide genannt), welches sich auf dem Grund der Seen ablagert. Dieses bricht das Licht und lässt diese wunderschönen Farbspiele entstehen. Auch lagert es sich an den Kaskaden und Wasserfällen ab und sorgt somit stetig dafür, dass sich das Aussehen der Landschaft ändert, indem sich das Wasser immer neue Wege suchen muss.

Ein gutes Stück der Wege kann man auch mit Pendelbussen abkürzen. Über den größten der Seen fahren zudem Boote, welche an 3 Stationen halten.

Für einen Rundgang, solltest du am besten oben anfangen. Von da an geht es nur noch bergab und zwar ca. 150 Höhenmeter. Dies scheint nicht viel. Aber man wird auf seinem Weg um die Seen einige km am Tag zurück legen. Zudem gehen die meisten von unten nach oben, also auf die Wasserfälle zu. Da ich aber nicht nur beim laufen schaue, sondern auch immer wieder stehen bleib, um die Natur auf mich wirken zu lassen. Sehe ich natürlich auch das, was schon hinter mir liegt. So ein Perspektivenwechsel hat so manche Überraschung zu bieten. Zudem ist es immer schöner nicht mit der Masse zu laufen. Wenn es dir nichts aus macht, auch etwas bergauf zu laufen, raten wir dir folgenden Weg: Bei Eingang 2 mit dem Boot von P1 zu P2 fahren. Von hieraus geht es weiter auf der rechten Seeseite, Richtung obere Seen. Ihr solltet immer am See entlang laufen! Wichtig sonst lauft ihr ewig über die Berge ohne viel vom Wasser zu sehen. Die meisten Besucher fangen entweder oben oder unten an den Seen an. Und so könnt ihr den Vormittag teils fast einsam auf den Stegen und Wegen verbringen. Ganz oben angekommen gibt es ein Restaurant und wenn du möchtest kannst du auch mit der Panoramabahn zurück fahren. Wir raten dir aber, von hier aus auf der anderen Seite der Seen wieder hinunter zu laufen. Über die Stege kannst du immer wieder die Seeseite wechseln und somit auch plötzlichen Besuchermassen etwas aus dem Weg gehen. Wenn du wieder an P2 angekommen bist, kannst du mit dem Boot zu P3 fahren und die unteren Seen, den größten Wasserfall und die Höhle Supljara pecina erkunden. An einem Tag ist dies aber fast nicht machbar. So raten wir dir auf jeden fall 2 Tage einzuplanen.

Es gibt 8 verschiedene ausgezeichnete Wandertouren für welche ihr zwischen 2 bis 8 Stunden benötigt. Wir sind allerdings einfach unserer Nase nach gelaufen und haben uns einen eigenen Wege gesucht. Bei den vielen Wegen welche sich durch die Natur schlängeln kannst du eigentlich auch fast nicht falsch gehen, überall gibt es tolles zu entdecken. Für uns war dies die beste Entscheidung, man will ja nicht den ganzen Tag in einem Trott hinter den gleichen Menschen her laufen. Insgesamt gibt es 36 km Wanderwege und 22 km Spazierwege entlang der Seen zu erkunden. Die Wanderwege sind mit verschiedenen Buchstaben gekennzeichnet A,B,C,E,F,H und K.

Wäre das baden hier nicht verboten, würde man nicht nur zur Abkühlung am liebsten sofort hineinspringen. Das Wasser ist an heißen Tagen einfach so verlockend. Wenn man so über die Holzstege spaziert, denkt man jedesmal, das ist jetzt aber von Schönheit nicht mehr zu übertreffen, und dann biegt man um die nächste Kurve und wird wieder von der Natur überrascht.

Eine Bootsfahr die ist lustig eine Bootsfahr die ist schön… Den größten der Plitvicer Seen kann man nicht nur mit der Fähre erkunden, man kann auch Ruderboote mieten. Dies ist eine willkommene Abwechslung für die müden Beine. Von hier aus hat man zudem nochmal eine ganz andere Sicht auf die Schönheit der Natur der Plitvicer Seen.

Mal abgesehen von den tausenden Besucher auf den Stegen und Wegen, ist die Natur um die Plitvicer Seen noch fast unberührt, es soll sogar noch Wölfe, Wildkatzen, Füchse, Rehe, Wildschweine, Dachse und sogar Bären geben. Auch Krebse, Frösche, Smaragdeidechsen, Fischotter und Sumpfschildkröten fühlen sich in den Gewässern zuhause. Wir haben allerdings nur Vögel, Fische und kleine Nager entdecken können. Die großen Tiere kommen bestimmt zwischen 20 und 8 Uhr an die Seen, wenn alle Besucher weg sind. Bis zu 50 Säugetierarten sollen hier beheimatet sein. Der Nationalpark bezieht sich nicht nur auf die Seenlandschaft, es gibt zudem dichte Wälder und unwegsame Berghänge. Dies bietet ideale Bedingungen für die Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. Über 1.500 Pflanzenarten darunter 72 Arten von endemischen Pflanzen, Wasser- und Sumpfpflanzen und 55 verschiedene Orchideenarten gibt es hier zu entdecken. Auch Buchen- und Nadelbäume, welche bis zu 700 Jahre alt sind, gibt es im Wald „Corkova Uvala“, einem der letzten und schönsten Urwälder in Europa. Die Fläche um den Nationalpark ist nur sehr dünn von Menschen besiedelt und besitzt kaum Industrie. Somit gibt es auch wenig Luftverschmutzung. Die Natur konnte sich nahezu ungestört entfalten. Jedoch gibt es inzwischen auch eine dunkle Seite der Plitvicer Seen. Hierzu mehr weiter unten im Kapitel „Die dunkle Seite der Plitvicer Seen“.

Das es auf unseren Bildern immer so „leer“ aussieht täuscht teils gewaltig! Nur ganz früh am Morgen war es wirklich leer, bei den restlichen Bildern hatten wir wohl einfach glück.

Auch „Schlangen“ soll es an den Plittvicer Seen geben. Hier deutlich auf dem Weg im Hintergrund zu erkennen.

Beste Reisezeit:

Jede Jahreszeit hat an den Plitvicer Seen etwas ganz besonderes zu bieten. Der Frühling ist angenehm mild und die Pflanzen erstrahlen in sattem Grün, während alles mit neuem Leben beginnt. Zudem gibt es nach der Schneeschmelze das meiste Wasser und die Wasserfälle sehen am spektakulärsten aus. Im Sommer strahlt alles im hellen Licht und die Farben vom Wasser sind unbeschreiblich schön. Die Seen werden im Sonnenlicht gebadet und scheinen in allen Blau- und Grüntönen die sie zu bieten haben. Im Herbst zeigt sich die Landschaft in neuen beeindruckenden Farben, die bunten Blätter in Kombination mit dem satten Blau des Wassers sind schöner als jedes Gemälde. Und im Winter verwandelt sich die Landschaft in einen magischen Ort, verzaubert von Eis und Schnee. Die Seen sind halb zugefroren und an den Traventinen hängen glitzernde Eiszapfen, wie Kristalle an einem Kronleuchter. Während die Bäume und Sträucher von einer Schicht Puderzuckerschnee bedeckt sind, scheint der Wald im tiefen Schlaf zu liegen. Schlussendlich kann man sagen, dass die Plitvitcer Seen zu jeder Jahreszeit ein faszinierender Ort sind.

Tickets, Preise und Öffnungszeiten:

Der Plitvicer Nationalpark ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Von 7-19 Uhr (die Zeiten können je nach Jahreszeit variieren). Nur zu besonders schlechten Wetter, wenn es gefährlich wird die Stege und Wege zu begehen, wie zum Beispiel wenn es Stürmt, ist der Park geschlossen.

Einzelticket
(Stand 2020)
01.06 – 30.09
bis 16.00 Uhr
01.06 – 30.09
ab 16.00 Uhr
01.10 – 25.10
26.10 – 31.12
Erwachsene200,00150,0090,0080,00
Studenten125,00100,0055,0050,00
Kinder von 7-18 J.70,0050,0025,0035,00
Alle Preise in Kuna (100 Kuna sind ca. 13,50 €)
Für Kinder bis 7 J. und Personen mit Behinderung über 50% ist der Eintritt gratis

Die Tickets wurden auf 10.000 Stück pro Tag beschränkt. Dies soll die Zahl der Besucher zumindest reduzieren und ist ein Anfang die Seen zu schützen. Zudem ist der Eintrittspreis ein wichtiger Beitrag zum Erhalt und Schutz des Nationalparks.

Im Eintrittspreis sind auch Fahrten mit den Elektrobooten und der Panoramabahn enthalten. Zudem ist es seit 2019 möglich, ein e-Ticket zu kaufen. Wer ein e-Ticket gekauft hat, muss dieses ausgedruckt mitbringen und an der Kasse gegen ein reguläres Ticket eintauschen. Die e-Tickets müssen 48 Stunden im Voraus online gekauft werden. Weitere Infos hierzu gibt es auf der offiziellen Internetseite. Wer vor Ort erst eine Eintrittskarte kaufen möchte, muss damit rechnen, das schon alle ausverkauft sind. Eine Vorbuchung, vor allem in der Hauptsaison, wird vom Park ausdrücklich empfohlen.

Hunde sind erlaubt, müssen aber natürlich an die Leine 🙂

Fortbewegung- und Transportmittel:

Natürlich können die Plitvicer Seen komplett zu Fuß erkundet werden. Die Wege sind gut ausgeschildert und werden ständig hergerichtet. Aber die Wege sind zu lange um alles zu Fuß an einem Tag zu erkunden. Aus diesem Grund kann man auch mit Fähren und einer Panoramabahn die Strecke abkürzen.

Elektroboote: Die Elektroboote (Fähren) am größten See sind im Ticketpreis mit inbegriffen. Die Boote fahren relativ geräuschlos durch die malerische Kulisse der Plitvicer Seen. Die Fahrt zwischen P2 und P3 dauert ca. 15 Minuten. Von P2 zu P1 nur ca. 5 min. Von P 1 kommt man nicht direkt zu P3 sondern muss erst über P2 fahren.

Panoramabahn: Auch vahren von den den Restaurants an den Eingängen alle 10-20 Minuten die Shuttel-Buse der Panoramabahn.


Packliste:

  • Verpflegung: Du kannst dir entweder selbst etwas mitbringen oder dich in einem der Restaurants versorgen lassen.
  • Trinkwasser: Denk daran dir ausreichend Wasser einzupacken. Die Wege zwischen den Restaurants sind sehr weit.
  • Sonnenschutz: An Sonnigen Tagen solltest du neben einer Kopfbedeckung auch unbedingt Sonnencreme einpacken, da die Sonne nicht nur von oben scheint, sondern auch durch das Wasser reflektiert wird.
  • Mückenschutz: Wenn du nicht gerade im Winter hier bist, denk daran, hier gibt es viel stehendes Gewässer, also auch viele Mücken.
  • Feste Schuhe: Ja es gibt viele die durch die Plitvicer Seen mit ihren Flipflops laufen, ich würde dir aber auf jeden fall festes Schuhwerk raten. Die Holzstege können sehr rutschig sein und je nachdem welche Wege du nimmst, kann es auch ein ganzes Stück bergauf gehen.
  • Foto: Wer hier nicht an die Kamera denkt, wird sich später sehr ärgern. Aber schau nicht immer nur durch deine Linse, leg deine Kamera oder dein Handy auch mal weg und erlebe die Natur im hier und jetzt.

Unterkunft:

Für diejenigen, welche schon früh an den Seen sein wollen, lohnt es sich in der Nähe nach einer Unterkunft zu suchen. Wir haben in dem Örtchen Jezerce gewohnt. Von hieraus kannst du duch den Wald auch zum Eingang 2 laufen. Das erspart einem die Parkplatzsuchen und die Parkgebühr. In den Ort gibt es auch ein tolles Restaurant das „Bistro Vucnica“.

Campingplatz: „Camping Korana“ Adresse: Čatrnja 167, 47245 Rakovica, Kroatien: Hier kannst du dir einfach deinen Lieblingsplatz aussuchen. Es gibt keine vorgeschriebenen Parzellen. Von hier gibt es ein kostenloses Shuttle zum Nationalpark. Es können auch Bungalows gemietet werden. WLAN ist auf dem Platz vorhanden, Empfang allerdings nur in der Nähe des Info-Büros.


Die dunkle Seite der Plitvicer Seen:

Nur die wenigsten Besucher der Plitvicer Seen wissen, das es einen sogenannten 17. See gibt. Dieser schimmert allerdings nicht wie die anderen in türkisenen Farben, sondern in einem stinkenden Braun. Da keine Kläranlage existier, landen das Abwasser und die Fäkalien in einer Sickergrube, die im Wald versteckt ist. Dies belastet den Boden und das Grundwasser und kann für das anfällige Ökosystem des Nationalparks schwerwiegende Folgen haben. Durch die vielen neuen Hotels, welche aufgrund der Touristenströme immer schneller aus dem Boden schießen, entsteht auch immer mehr Abwasser, welches aufgrund einer fehlenden Kläranlage, nicht ordnungsgemäß beseitigt werden kann. Zudem werden die Flüsse illegal angezapft, um die Touristen mit Frischwasser zu versorgen. Durch die Einschränkung der Besucherzahlen, wird etwas gegen den Massentourismus unternommen. Aber reicht das, um die Schönheit der Plitvicer Seen auch für die nächsten Generationen zu erhalten?


Sehenswertes in der Umgebung:

  • Nationalpark Una: Der Nationalpark Una liegt nur 40 km von den Plitvicer Seen entfernt, aber dennoch in einem anderen Land. Er gehört zu Bosnien und Herzegowina. Hier kann man auch Wildwasser-Rafting machen.
  • Barac Höhlen: Eine Führung durch die ca. 28 km entfernten Barac Höhlen, bei Rakovica, dauert ca. 60 Minuten.
  • Weitere Aktivitäten sind Paintball, Paragliding, Rafting (Fluss Una), Reiten auf dem Baunhof „Jelov Klanac“, Zip Lining oder Angeln am Fluss Gacka

Wir hoffen unsere Tipps haben euch geholfen und inspiriert. Warst du selber schon mal im Plitvice Nationalpark und wie ist deine Erfahrung hier gewesen? Oder kennst du ähnliche Orte wie diesen? Wir freuen uns auf Kommentare und Anregungen.

Hier findest du die Plitvicer Seen:

Kroatien – Sibenik

Das Juwel der kroatischen Adria. Das mittelalterliche Städtchen des Königs Kresimir „Sibenik“ gehört zu den sehenswertesten Städten Dalmatiens und ist ein wahres Flanierparadies. Sie hat nicht nur für kulturinteressierte Besucher viel zu bieten, wie z.B. Museen, Galerien und historische Bauwerke, sondern hält auch für Strandurlauber und Genussmenschen gleich mehrere wunderschöne Plätzchen bereit.

Die Gässchen in der Altstadt

Im Altstadtkern von Sibenik kann man in den verwinkelten Seitengässchen zahlreiche Kirchen und Klöster entdecken. Z.B. des Weltkulturerbe – die Kathedrale des Hl. Jakob. Am besten man erkundet die schönsten Ecken und Plätze auf eigene Faust und lässt sich einfach von dem Leben in der Stadt treiben.

Die versteckten Tavernen der Altstadt

Für Sibenik sollte man auf jeden fall mehrere Tage einplanen. Natürlich gibt es auch in Sibenik einen großen Hotelkomplex. Dieser liegt jedoch etwas außerhalb und ist … naja eben ein Apartment. Wir raten dir lieben direkt in der Altstadt zu übernachten. Die alten Steinhäuser haben einen ganz eigenen Charm und schließlich ist man ja hier um die Stadt kennen zu lernen und ihren Pulsschlag zu spüren.

Das erste Sonnenlicht am Morgen

Wer heute noch keine Katze gesehen hat, der war heut wohl noch nicht in Sibenik. Die kleinen Fellnasen kannst du hier an jeder Ecke treffen. Jedoch übersieht man sie auch leicht, wenn sie lautlos aus einer kleinen Gasse hervor spitzeln oder hoch oben auch den Dächern und Mauern auf uns, die Gäste in ihrer Stadt, hinabschauen.

Die Seele der Stadt

Wenn man den kleinen Gassen hinunter zum Meer folgt, endet man an der Hafenpromenade. Auch wenn es einem hier so vorkommt, Sibenik liegt nicht direkt am Meer. Die Stadt liegt am Ende des Flusses Krka, bevor dieser in die Adria mündet. Nur ein ca. 2,5 Km langer Kanal trennt das Hafenbecken Sibeniks von dem offenen Meer.

Blick auf die Hafenpromenade

Beeindruckende Bauwerke, umwerfende Aussicht von der Festung und eine verträumte Altstadt. Das zauberhafte Kulturerbe einer tausendjährigen, bedeutenden Geschichte. Dies alles findest du hier, in Sibenik.

Sobald die Sonne untergegangen ist, fängt Sibenik an zu leuchten. Die kleinen Geschäfte und Tavernen sind auch noch spät Abend geöffnet und laden einen ein, hier einen gemütlichen Abend zu verbringen. Folgt man den hell erleuchteten Gassen bis hinauf auf die Festung, zeigt die Stadt sich als ein Meer aus lichtern.

Die Gassen bei Nacht
Sibenik im Lichtermeer

Sibenik war schon immer ein lebendiges Kulturzentrum und bei Touristen sehr beliebt. Doch obwohl wir mitten in der Hauptsaison hier waren, war vor allem früh Morgens und am Abend die Altstadt erstaunlich leer.


Alte Rathaus (Venezianische Stadtloggia) / Trg Republike

Das alte Rathaus mit seiner Renaissance-Fassade ist auch als Venezianische Stadtloggia bekannt. Sie stammt noch aus der Zeit, als Sibenik unter der Herrschaft Venedigs war und diente in alten Zeiten als Gerichtssaal. Der davor liegende Platz der Republik (Trg Republike) stahlt noch heute das Flair vergangener Tage aus. In seinen glänzenden Steinplatten spiegeln sich die umliegenden Gebäude wieder.

Die Stadtloggia

Der Garten des Klosters Hl. Laurentius:

Eine kleine Oase inmitten der Altstadt. Den Mittelpunkt dieses wunderschön angelegten Garten mit vielen Heilpflanzen bildet ein kleiner Brunnen. Hier findest du mitten in der Stadt ein kleines Plätzchen für ein paar Momente der Ruhe.

Der Klostergarten

Die Festung St. Michael:

Die Festung St. Michael wurde bereits im 11. Jahrhundert erbaut und ist die Älteste der 4 Festungen von Sibenik. Die Burg befindet sich direkt an der Altstadt und ist somit perfekt in eine Altstadttour mit einzubinden. Von der Festungsmauer aus hat man einen besonderen Blick auf die Stadt, vor allem in der Abenddämmerung, wenn Sibenik anfängt zu leuchten. Perfekt kann man dies auch mit einem Besuch in der Freilichtbühne verbinden, welche direkt auf der Festung ist.

Friedhof an der Festung
Freilichtbühne in der Festung
Die Festung St. Michael

Kathedrale des Hl. Jakob (UNESCO – Weltkulturerbe):

Ein wahres Fest für die Gotik- und Renaissanceliebhaber, sind die vielen Details in und an der Kathedrale. Der Bau der komplett aus Stein bestehenden Kathedrale dauerte ca. 100 Jahre. Sie wurde ausschließlich aus Steinen von den Inseln Brac und Korcula geschaffen. Und nicht umsonst ist sie 2000 zu einem UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden. Es ist wirklich empfehlenswert dieses Kunstwerk nicht nur von außen zu bewundern, sondern sich auch zeit für seine inneren Werte zu nehmen. Die Decken sind mit floralen Elementen verziert und in der Mitte des Raums befindet sich das Taufbecken. Rechts neben dem Seitenschiff liegt das Baptisterium. Der einheimische Baumeister Juraj Dalmatinac schuf dieses Wunderwerk im 15. Jahrhundert. Die weiße Steinkuppel der Kathedrale scheint wie die Krone, welche die Schönheit der Stadt nochmals jeden Besucher verdeutlicht.

Die Kathedrale bei Nacht
Die Rosette an der Westfassade der Kathedrale

Banj-Strand:

Auch für die Erholung muss genügend Zeit eingeplant werden. Am besten geht das im kristallklaren Wasser mit Postkartenblick auf die Altstadt von Sibenik.

Der Blick auf die Altstadt
Banj-Strand

Unterkunft:

Eine Unterkunft direkt in der Altstadt können wir dir nur empfehlen, unser Apartment lag direkt in der Altstadt von Sibenik. Die meisten übernachten wohl in dem Hotelkomplex Solaris, ca. 6 km außerhalb von Sibenik. Aber wer will schon in einen Holtelkomplex übernachten, wenn er wie die Einheimischen direkt in der Altstadt aufwachen kann. Und das sogar noch in einem bezahlbaren Designerhotel.

Das Apartment ganz unscheinbar
Der Blick vom Bett
Der Schlafbereich
Die ersten Sonnenstrahlen des Tages

Kleiner Tipp am Rande: Wir raten dir nicht mit dem Auto zu tief in die Altstadt hinein zu fahren. Die Gassen sind sehr eng und meistens enden sie an einer Treppe oder in einer Sackgasse, ohne eine Möglichkeit zum wenden.


Weitere Inspirationen in und um Sibenik:

Strände rund um Sibenik:

  • Stand Banj: Stadtstrand mit herrlicher Aussicht auf die Altstadt von Sibenik und zahlreichen Sportangeboten und nette Kaffees. Er ist nur ca. 1 Km von der Altstadt entfernt.
  • Strand Solaris: Auf insgesamt 4km erwarten dich sowohl Sand- wie auch Feinkieselstrand. Der Amadria Park bietet hier jede menge Unterhaltungsmöglichkeiten an, wie einen Wasserpark, Minigolf und sogar ein Piratenschiff kanns du hier erkunden.
  • Strand Jadrija: Dieser Strand liegt etwas außerhalb von Sibenik und hat leider auch nur betonierte Liegeflächen. Bietet dafür aber Umkleidekabinen und ein breites Sport- und Freizeitangebot.
  • Strand Rezaliste: Ca. 6 km von Sibenik entfernter Kieselstrand mit großen Sport- und Freizeitangebot.

Die 4 Festungen von Sibenik:

  • Festung Subicevac: Eine in Sternform gebaute Festung.
  • Festung Sveti Mihovil (St. Anna): Von hier hat man einen einzigartigen Blick über Sibenik.
  • Festung Sv. Ivan: Die Festung trohnt auf einem 115 m hohen Hügel über der Stadt.
  • Festung Sv. Nikola: Die einzige Festung in Sibenik, die im Meer erbaut wurde.

Tipp: Wer alle Festungen besuchen möchte, kann mit einem Kombi-Ticket Geld sparen.


Kathedralen und Kirchen:

  • Bischofspalst
  • Rektorenpalast
  • Kathedrale des Hl. Jakob (Sveti Jakov): UNESCO Weltkulturerbe
  • Kathedrale von St. James
  • Nikolauskirche (Sveti Nicola)
  • Barbarakirche (Sveti Barbara)
  • Laurentiuskirche
  • Heilig-Geist-Kirche
  • Kirche des hl. Chrysogonus
  • Kirche des hl. Lovro
  • Kirche des hl. Dominikus
  • Kirche des hl. Grgur
  • Kirche St. Johannes des Täufers
  • orthodoxe Parochialkirche
  • Das Franziskanerkloster (Sv. Franzisk)

Weitere Inspirationen und Sehenswürdigkeiten:

  • Mariengrotte: Eine kleine Höhle unter dem Laurenz Kloster
  • Stadtmuseum
  • Stadtmauer
  • Stadtloggia (Gradska Ioza)
  • Platz der Republik (Trg Republike)
  • Seetor
  • Aquarium
  • Aussichtsplattform: An der westlichen Küste direkt neben dem Banj Stadtstrand
  • Kanal Sv. Ante: Es gibt ein Wanderweg im Naturschutzgebiet entlang des Kanals.
  • Denkmal von Petar Kresimir
  • Internationale Kinderfestival
  • Mittelaltermarkt von Sibenik

Sehenswertes in der Umgebung:

  • Dalmatinische Ethnodorf: Ein Freilichtmuseum, welches das Leben in der Province vor mehr als 100 Jahren zeigt.
  • Trogir: Ein beliebtes Ausflugsziel mit einer schönen Altstadt
  • Insel Zlarin und Prvic: 22 ruhige Inseln zum erholen und flanieren bestens geeignet und mit der Fähre nur gut eine halbe Stunde von Sibenik entfernt.
  • Kornati Inseln: Die 89 Inseln des Nationalparks sind am besten mit einer Bootstour zu ereichen.
  • Krka Nationalpark: Vor den berühmten Wasserfällen von Krka kannst du sogar baden gehen.
  • Primosten: Primosten begeistert seine Besucher mit tollen Stränden und einer wunderschönen Altstadt.
  • Die Inseln und Riffe um Sibenik mit ihrer wilden Schönheit und kristallklarem Wasser.
  • Insel Zlarin: Hier leben die bekanntesten Korallenfischer der Adria.
  • Insel Krapanj: Helfen Sie mit und lernen Sie alles über das Ernten von meeresschwämmen.
  • Kornat-Inseln: Der Kornat-Nationalpark besteht aus insgesamt 150 Inseln mit fast unberührter Natur.
  • Vinarija Barake: Ein kleines Weingut mit der Möglichkeit zur Verkostung der eigenen Produkte.
  • Die Muschelbänke vor Sibenik: Dort wo die Krka in die Adria mündet.

Hier findest du Sibenik:

Neu-Ulm – Discgolf

Discgolf oder Frisbeegolf ist ein Spiel, bei dem versucht wird, von einem festgelegten Startpunkt aus, in einen Fangkorb zu treffen.

Vom Startpunkt wird der Abwurf (Drive) vorgenommen. Alle nachfolgenden Würfe werden von der Stelle geworfen, an dem das Frisbee zuletzt gelandet ist. Hierbei versucht der Spieler mit möglichst wenig würfen in den Fangkorb zu treffen. Der Spieler darf vor jedem Wurf aussuchen mit welcher Frisbeescheibe er werfen möchte. Die Frisbees sind aus Kunststoff und haben einen Durchmesser von ca. 21 – 23 cm, mit einem Gewicht zwischen ca. 130 und 200 Gramm. Die verschiedenen Scheiben unterscheiden sich durch ihr Flugverhalten. Gezählt werden jeweils die benötigten Würft, pro Korb. Somit sollte man also versuchen das Frisbee mit möglichst wenig Würfe in dem Korb zu versenken. Die Länge einer Bahn beträgt zwischen 40 und 250 Metern. Die Schwierigkeit einer Bahn ergibt sich aber nicht aus der Länge, sondern auch durch die Hindernisse auf dem Gelände. Am Ende des Spiels werden alle Würfe zusammengerechnet und der Spieler mit den wenigsten Würfen gewinnt. Logisch oder?

Discgolf ist für jedes Alter und die gesamte Familie geeignet. Hier haben sowohl Profis, wie auch Anfänger ihren Spaß. Eine Grundausstattung mit 3 Scheiben erhält man schon für 25 – 30€.

Ein Discgolf-Kurs benötigt zwar eine große Fläche, greift aber nur minimal in die Natur ein. Man benötigt nur Markierungen für den Startpunkt und jeweils ein Standorte für die Körbe. Auf der Fläche dazwischen kann sowohl eine Wiese angelegt werden oder auch Bäume und Sträucher stehen, als kleine Hindernisse.

Hier findest du den Discgolfplatz in Neu-Ulm:

Schönau – Almabtrieb

Der Almabtrieb in Schönau.

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An vielen Orten Bayerns, kommt in den Herbsttagen die Zeit, für Kühe und Senner oder Sennerinnen sich von der Alm zu verabschieden. Einer der wohl schönsten und spektakulärsten Almabtriebe, ist der über dem Königssee bei Schönau. Die Almen am Süd- und Südostufer sind auf dem Landweg nur schwer erreichbar. Aus diesem Grund, nehmen auch die Kühe das Boot, die sogenannten „Landauern“, zurück zur Seelände am nördlichen Ufer. Vor noch ca. 100 Jahren mussten die Kühe hierbei noch per Muskelkraft über den Königsee gerudert werden. Heutzutage übernehmen das spezielle, motorisierte Boote. Und damals wie auch heute werden die Tiere erst geschmückt, wenn sie trockenen Hufes das andere Ufer erreicht haben. Sollten Kuh und Herr den Almsommer gut überstanden haben, werden die Tiere mit der „Fuikl“ geschmückt. Als „Fuikl“ wird im Berchtesgadener Land der Kopfschmuck der Tiere bezeichnet. Dieser wird auch heute noch in Handarbeit aus bunten „Schaberbandln“ gefertigt. Von der Seelände werden die Tiere dann in ihr Winterquartieren in den umliegenden Bauernhöfen geführt, bis sie im Frühling des folgenden Jahres wieder über den Königssee und hinauf auf die Alm getrieben werden.

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